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Technischer Zeichner Ausbildung

Der Beruf des Technischen Zeichners gehört zu den beliebtesten Berufen in ganz Deutschland. Immer mehr Jugendliche entscheiden sich für eine Ausbildung als Technischer Zeichner. Diese dauert dreieinhalb Jahre und endet mit einer erfolgreich abgeschlossenen Prüfung.

Die Aufgaben des Technischen Zeichners

Durch immer weiter voranschreitende Technik hat sich auch der Beruf des Technischen Zeichners im Laufe der Zeit sehr verändert. So benutzt man heute nur noch selten sogenannte Zeichenbretter. Schon während der Ausbildung lernt man den Umgang mit Computerprogrammen. Dennoch darf man nicht glauben, dass man auf Zirkel, Bleistift und Winkelmesser völlig verzichten kann.

Denn erst aus diesen Skizzen heraus werden am Bildschirm detaillierte Pläne und Darstellungen erstellt. Darüber hinaus sind Besichtigungen vor Ort – also auf Baustellen oder in Produktionen – Grundvoraussetzung dafür, dass die erstellte Zeichnung letztendendes auch wirklich genau umgesetzt werden kann. Außerdem kann es vorkommen, dass während der Produktion Probleme auftauchen.

Daher ist es besonders wichtig, dass man als Technischer Zeichner auch sehr gut mit Menschen umgehen kann, damit schnellstmöglich eine Lösung für das Problem gefunden werden kann.

Die verschiedenen Fachrichtungen

Man kann den Technischen Zeichner in drei verschiedenen Fachrichtungen erlernen. Die erste Fachrichtung ist die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik. Hier geht es vor allem darum, technische Unterlagen und Dokumentationen für die Versorgungs- und Ausrüstungstechnik zu erstellen. Dazu gehören auch schematische Darstellungen, technische Berechnungen und die Beurteilung von Systemkomponenten. Als zweite Fachrichtung gilt die Metallbautechnik.

Hier ist es besonders wichtig, bauphysikalische Anforderungen bei der Planung zu beachten. Weiterhin muss man Fertigungs-, Montage- und Fügeverfahren auswählen. Zuletzt folgt die Fachrichtung der Elektrotechnischen Systeme. Hier beziehen sich die Planungen stets auf elektronische Methoden, was eine dementsprechendes Verständnis voraussetzt. Natürlich gehören auch hier Berechnungen und das Erstellen von Detailplänen dazu.

Schwerpunkte und Inhalte der Ausbildung

Zuerst einmal geht es um ganz allgemeine Dinge, wie den eigenen Betrieb, Gesundheitsschutz und Sicherheit bei der Arbeit, Tarifrecht, Umweltschutz oder Arbeitsrecht. Darüber hinaus wird es spezifischer. Neben der Anwendung von Kommunikations- und Informationstechniken, wird auch die Durchführung von qualitätssichernden Maßnahmen vermittelt. Weiterhin lernt man die Konstruktion von Plänen und Darstellungen sowohl am Computer als auch auf dem Blatt Papier.

Auch die Kommunikation mit den Kunden ist wichtig und man lernt während der Ausbildung wichtige Tipps hierfür. Nach der Ausbildung kann man Werkstoffe, Fertigungsverfahren und Montagetechniken unterscheiden, verschiedene Verfahren beurteilen und natürlich technische Unterlagen und Skizzen anfertigen.

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