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Techniker Weiterbildung Kosten

Aufgrund der Globalisierung und internationalen Wirtschaftskrisen hört man immer wieder in den Medien von einem Techniker oder Fachkräftemangel in der Europäischen Union aber auch explizit in den einzelnen Nationalstaaten.

Chronologischer Ablauf einer Technikerausbildung:

Hier werden Unterschiede in der Europäischen Union an den einzelnen Staaten und den unterschiedlichen Schulsystemen gemessen. Grundsätzlich wird allerdings ein Basisschema verfolgt und in naher Zukunft versucht die Europäische Kommission dieses europaweit zu vereinheitlichen.

Beginnend bei der Grundschule, Volksschule oder Schulen mit ähnlichen Bezeichnungen bis hin zur Haupt-, Gesamt- oder Realschule gilt diese Ausbildung nach geltendem Recht als Grundausbildung. Besucht ein Schüler nach den ersten vier Jahren nun ein Gymnasium besteht hier die Möglichkeit eine achtjährige Form zu wählen mit dem Abschluss einer Matura oder Abitur.

Angehende Techniker werden allerdings gewillt sein einen solchen Abschluss in einer fachspezifischen Anstalt zu absolvieren. Hier eigenen sich wie am Beispiel Österreich jede höhere Lehranstalt für technische Berufe, als Kurzform HTL, aber auch eine HBLA, also eine höhere Bundes Lehranstalt für höhere Berufe.

Ein Abschluss mit Matura oder Abitur berechtigt nun sofort einen Beruf ausüben zu können, genauso berechtigt es zum Besuch einer Universität oder einschlägigen Fachhochschule mit speziellen Zweigen für Techniker.

Vermehrt wird nun auch angeboten einen Abschluss in der Abendschule also berufsbegleitend zu erlangen. Die Technikerausbildung ist hier oftmals kosten- und zeitintensiv.

Auch Lehre wird angeboten, hier besteht gerne ein duales Bildungssystem. Die Firma oder Arbeitsstätte übernimmt die technische Ausbildung über 3 bis 4 Jahre. Der Staat in Form von Berufsschulen übernimmt den technischen, theoretischen Hintergrund der Ausbildung.

Diese Form der Technikerausbildung ist nachhaltig, kostet allerdings dem Staat eine große Menge Geld.

Jedem arbeitswilligen steht es auch frei sich in bestimmten Betrieben zu bewerben und ungelernt zu arbeiten. Hier kann die Technikerausbildung am firmeninternen Bildungsweg vollzogen werden.

Der Besuch einer Universität oder Fachhochschule endet meist mit dem Abschluss eines Masters oder Magisters. Besteht die Möglichkeit für den Technikstudenten ein fachspezifischen Thema zu wählen kann in einzelnen Fällen das Studium auch mit einem Doktortitel abgeschlossen werden. Internationale Reisen und Studien, aber auch Auslandssemester sind im Trend und dienen der weltoffenen Weiterbildung. Der Austausch verschiedener Kulturen, der nationale und internationale Meinungsaustausch unter den einzelnen Fachrichtungen ermöglichen es globales Denken und lokales Handeln bei der Technikerausbildung zu forcieren.

Jede Ausbildung, auch die Technikerausbildung ist kostenintensiv, allerdings sollten solche Kosten langfristig gesehen werden, da die Techniker wiederum einen größeren Input zum Bruttoinlandsprodukt bringen. Hier soll die Wertschöpfung und das Wissen im eigenen Land bleiben und somit auch nationale Firmen davon profitieren

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