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Kfz Techniker Ausbildung

Die Voraussetzungen, um eine Ausbildung als Kfz-Techniker anzutreten.

Die schulische Mindestvoraussetzung sind, abhängig vom Bundesland, der Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Abschluss. Beruflich sollte ein anerkannter Ausbildungsberuf an erworben wurden sein. Hinzu kommt eine Berufstätigkeit von mindestens einem Jahr.

Wer fünf Jahre Berufserfahrung vorweisen kann und einen Abschluss der Berufsschule oder einen gleichen Bildungsstand vorlegen kann, erfüllt die Mindestvoraussetzungen auch.

Die Form der Ausbildung.

KFZ Techniker

Der Kfz-Techniker wird an Fachschulen ausgebildet.  Der Unterricht gliedert sich in Theorie und Praxis. Die Lehrgänge werden in Vollzeit oder in Teilzeit durchgeführt. Praktika, Exkursionen und Übungen können Teil der Ausbildung sein. Es werden auch Projektarbeiten ausgeführt.

In der Vollzeitausbildung dauert die Ausbildung zwei Jahre, in Teilzeit vier Jahre. Üblicherweise gliedert sich die Ausbildung in zwei Stufen:

Die Grundstufe, die das erste Schuljahr ausmacht und die Fachstufe, die das zweite Schuljahr ausmacht.

Bei der Vollzeitausbildung kann der Schulungsort vom Wohnort entfernt sein. Unter Umständen ist eine auswärtige Unterbringung nötig. Der Auszubildende in Vollzeit lernt im theoretischen Teil im Klassenverband. Der Unterricht erfolgt an fünf Tagen die Woche.

Die Teilnehmer an der Ausbildung haben in der Regel unterschiedliche Abschlüsse, Qualifikationen und kommen aus verschiedenen Zugangsbrufen.  Zu Beginn der Schulung wird fehlendes Wissen aufgebessert. Dann wird für einen guten Abschluss gearbeitet. Während der Ausbildung müssen Leistungsnachweise erbracht werden. In der Teilzeitausbildung erfolgt der Unterricht abends und am Wochenende.

Die Ausbildungsinhalte.

Die Lehrinhalte gliedern sich in den technischen und den fachübergreifenden Inhalt.  Der technische Inhalt besteht aus technischer Mathematik, Informationstechnik, Pneumatik und Hydraulik, Chemie und Werkstoffkunde, Kfz-Elektronik und -elektrik, Fahrmechanik, Motorentechnik, Kraftübertragung, Fahrwerktechnik, Messtechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Verknüpfungssteuerung,Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Karosserietechnik und Karosserieaufbauten. Hinzu kommen Betriebsführung, Gestaltung der Geschäftsprozesse und die Kalkulation. Fachübergreifende Inhalte sind: Betriebswirtschaftslehre, Berufsenglisch, Deutsch und betriebliche Kommunikation.

Die Abschlussprüfung.

Zugelassen zur Abschlussprüfung wird, wer die vorgeschriebenen Leistungsnachweise erbracht hat. Eine Externenprüfung können Bewerber machen, wenn sie nicht Schüler der staatlich anerkannten Fachschule sind. Informationen hierzu geben die Verordnungen der Bundesländer. Die Weiterbildung findet zum Ende der Ausbildung statt. Sie besteth üblicherweise aus einer schriftlichen und einer mündlichen Prüfung. Auch eine praktische Prüfung kann möglich sein. Die Gesamtdauer der Prüfung ist mit neun Zeitstunde angesetzt. In der schriftliche Prüfung werden Prüfungsfächer wie Fahrzeugtechnik, Motorentechnik, Betriebsführung und Kalkulation abgefragt. Es kann eine der schriftlichen Prüfungsfächer durch eine schriftliche Facharbeit und ein anschließendes Kolloquium ersetzt werden.

Wurde die Prüfung nicht bestanden, kann sie einmal wiederholt werden.  Geprüft wird durch den Prüfungsausschuss der zuständigen Schulaufsichtsbehörde. In einigen Bundesländer können Zusatzqualifikationen mit dem Erwerb der Prüfung erworben werden, wie etwa die Fachhochschulreife oder die Ausbildereignung.

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